DAN-Prüfung in Schwenningen 2025
Außergewöhnliche Prüfung unter den Augen dreier Großmeister
Philipp Rößle und Emil Geißler sichern sich den 2. DAN
Nach den regulären Gürtelprüfungen bildete die Schwarzgurtprüfung den glanzvollen Jahreshöhepunkt beim Taekwondo-Club Donau-Lech-Iller. Während die Satzung des Landesverbandes Prüfungen bis zum 3. DAN vereinsintern ermöglicht, wählten die Vorsitzenden Heinrich Magosch und Günter Sonner bewusst einen anspruchsvolleren Weg. Sie entwickelten ein Programm, das weit über die Standardvorgaben hinausgeht und den Athleten sowohl technisches Höchstniveau als auch enorme konditionelle Ausdauer abverlangt.
Das Prüfungsgremium war mit einer außergewöhnlichen Expertise besetzt: Mit Heinrich Magosch, Günter Sonner und dem Weltverbands-Prüfer Chang Jae Hee saßen drei Träger des 9. DAN am Richtertisch – die höchste im Taekwondo erreichbare Graduierung. Dieses fordernde Konzept lockte 37 Prüflinge aus ganz Deutschland an, darunter Sportler aus Landshut, Remseck und sogar Dresden. Um der hohen Teilnehmerzahl und dem Qualitätsanspruch gerecht zu werden, wurde die Prüfung effizient in zwei Gruppen aufgeteilt.
Besonders erfreulich aus lokaler Sicht: Philipp Rößle und Emil Geißler von der Sportschule Magosch in Dillingen stellten sich der Herausforderung und erkämpften sich souverän den 2. DAN. Großmeister Chang Jae Hee lobte ausdrücklich das hohe technische Niveau und den unermüdlichen Einsatz aller Teilnehmer. Die Prüfung verdeutlichte erneut den Facettenreichtum dieser Kampfkunst, die bei kontinuierlichem Training unabhängig vom Alter ausgeübt werden kann. Ein Erfolg, der auch die erstklassige Vorbereitung durch das Trainerteam unterstreicht.