Kinder und Selbstverteidigung - ein aktuelles Thema.

Jedes Mädchen und jeder Junge sollte sich verteidigen können. Durch das Training gewinnen sie Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten und Kräfte und damit an Selbstbewusstsein. "Ein starkes selbstbewusstes Kind entspricht weniger dem Opferprofil", sagt auch die Opferschutz-Organisation "Weißer Ring".

Auch geistige Herausforderung - Zu ihrer ersten Allkampfprüfung bringen die Taekwondosportler wichtige Grundlagen bereits mit. Taekwondo und Allkampf sind mehr als nur Sport, denn es fordert die Kinder nicht nur körperlich, sondern auch geistig heraus. Es lehrt sie, schnell zu reagieren und eine Sache konzentriert und mit vollem Einsatz zu Ende zu bringen. Gerade bei den Partnerübungen der Selbstverteidigung werden Berührungsängste abgebaut und der respektvolle Umgang mit dem Partner geübt. Dazu werden auch Werte vermittelt wie Höflichkeit, Disziplin, Mut, Aufmerksamkeit und Durchhaltevermögen. Werte die im täglichen Leben manchmal etwas verloren gehen.

Großmeister Heinrich Magosch ist der Präsident des Deutschen Allkampfbundes und betreibt diesen Sport seit über 30 Jahren. Er führte die Kinder mit spielerischen Partnerübungen an die Techniken heran. Als Basis dienen weiche Bewegungen sowie antrainierte Reflexe, die eine sofortige Antwort auf eine Aktion des Gegners erlauben. Durch die Abwehr wird auch das gezielte verletzungsfreie Fallen geübt.

Begeistert über Leistungen - In ihrer abschließenden Zusammenfassung zeigte sich der Prüfer Martin Behringer (4. DAN) begeistert über die Leistungen und den Willen der Prüflinge.

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